22. Februar 2012

[life] Alternative Fastenziele

Hallo,

ich bin ja nun kein Katholik der die Fastenzeit ernst nimmt und auch kein wirklicher Bild Leser und heute nur durch Zufall, weil mich das mit der Fastenzeit interessiert, auf der Bild - Internetseite gelandet.

Dort werden unter dem Punkt Zehn um Zehn verschiedene Themen erläutrt und diskutiert. Heute ist das Thema alternative Fastenziele, die laut Bild so aussehen könnten.

  1. Facebook – Für viele gehört der tägliche (mehrmalige) Blick auf die eigene Facebookseite und die der Freunde zum Alltag. Nach sieben Wochen ohne werden Sie feststellen, dass es egal ist, was XY wo und wann zu Mittag isst oder welches süße Tiervideo gerade die anderen entzückt. - Könnte ich schaffen, wenn alle mir eine SMS schreiben würden, machen sie nicht, also könnte ich darauf nicht verzichten.
  2. Shoppen – Eine harte Probe für Fashion-Victims: Bis Ostern keine Klamotten, Schuhe oder Accessoires kaufen. Wenn Sie durchhalten, haben Sie nicht nur Geld gespart, sondern vielleicht sogar einige Schätze im Kleiderschrank entdeckt, die Sie bereits besitzen, aber bisher kaum oder noch nie getragen haben. - Habe ich für den Monat März auferlegt. Shoppingverbot für Klamotten. Ich hoffe ich halte es durch.
  3. Auto – Lassen Sie Ihr Auto stehen und nehmen Sie stattdessen das Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder gehen Sie zu Fuß. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Neben einer verbesserten Fitness tun Sie auch etwas für Ihre CO2-Bilanz. - Dadurch das ich kein Auto besitze ist es für mich ganz einfach darauf zu verzichten.
  4. Müll – Etwa eine halbe Tonne Müll pro Jahr produziert jeder Deutsche. Versuchen Sie in den nächsten Wochen möglichst wenig Müll zu verursachen. Tipps: Kaufen Sie Mehrwegflaschen- und gläser statt Plastik oder Pappe. Nehmen Sie einen Stoffbeutel mit zum Bäcker, so können Sie die Papiertüte sparen. - Ich kaufe stetig Mehrwegflaschen ein und bringe diese auch wieder zurück und ich habe eigentlich ständig einen Stoffbeutel dabei, sodass ich nie unnützige Plastikbeutel kaufen muss.
  5. Lügen – Wohl die härteste Verzichtsprüfung! Versuchen Sie eine Weile, möglichst nicht zu lügen. Das fängt schon bei harmlosen Schwindeleien, wie der Antwort auf die Frage „Wie geht's dir?“ an. Statt dem Standard „Gut“ einfach mal ehrlich sein, auch wenn Sie dabei nicht komplett ausführen müssen, warum es Ihnen vielleicht nicht so gut geht (schlecht geschlafen, familiärer Streit, usw.). - Das wird schwer da viele meine Freunde nicht wissen sollen wir es mir wirklich geht. Da es denen ja eh nicht interessiert. 
  6. TV – Sieben Wochen ohne Flimmerkiste, nicht einfach für deutsche Fernseheulen. Durchschnittlich vier Stunden verbringt jeder täglich vor dem Fernseher. Sie werden sehen, wie viel mehr Zeit Sie auf einmal haben. Gehen Sie stattdessen aus, lesen Sie oder treiben Sie Sport. - Ich schaue eh selten fern, somit dürfte das eigentlich kein Problem werden, aber ich werde es ja sehen.
  7. Süßes – Zucker hat eine ähnliche Abhängigkeitswirkung wie Alkohol oder Nikotin, das Belohnungszentrum im Gehirn wird stimuliert. Der Verzicht auf Schokolade, Kuchen und Co. kann Symptome wie bei einem Entzug auslösen. Tipp: Essen Sie regelmäßig, damit der Insulinspiegel nicht zu stark absinkt. Greifen Sie zu Obst. - Das ist wohl das gemeinste an der Fastenzeit. Man darf nichts suüßes essen oder so selten wie möglich. Ich esse gerne Obst und greife darauf auch gerne mal zurück wenn ich Hunger auf Schoki oder Gummibärchen habe. Aber nicht immer ist es greifbar oder nimmt einem die Attacke und somit werde ich weiter neben Obst, mind. ein Stück/Riegel Schoki essen.
  8. Kaffee – Viele brauchen den Kaffee am Morgen, um überhaupt in den Tag zu starten. Trinken Sie stattdessen heißes Wasser mit Zitrone oder Ingwertee, dadurch wird der Stoffwechsel angekurbelt und Sie werden munter. - Trinke ich nicht. Bin total der Tee - Trinke und somit fällt es mir leicht darauf zu verzichten.
  9. Alkohol – Sieben Wochen ohne Alkohol klingt für die meisten ziemlich hart, auch wenn Sie weit entfernt davon sind, alkoholabhängig zu sein. Durch den Verzicht merken Sie vielleicht, dass eine Party auch im komplett nüchternen Zustand super sein kann und vor allem der böse Kater den nächsten Tag nicht vermiest. - Trinke ich schon lange nicht mehr wirklich. Keine Ahnung warum. Hier und da mal ein Cocktail aber das war es auch schon. Auch hier wird es mir nicht schwer fallen.
  10. Arbeit – Natürlich können Sie nicht einfach sieben Wochen freinehmen, aber Sie können versuchen, Ihre Arbeit besser zu organisieren. Überdenken Sie Ihren Tagesablauf: Was könnte schneller gehen, was ist überflüssig und was erledige am besten vormittags, was nachmittags? - Da ich generell von 07.30 Uhr - 16 Uhr auf Arbeit bin und dann noch 1h Fahrtzeit habe, spielt sich meiner ganzer Tagesablauf am späten/frühen Nachmittag/Abend ab und somit ist es schwer irgendwas gut zu koordinieren. Am Wochenende fällt es mir ein wenig leichter.
 Wie findet Ihr solche alternativen Fastenziele? Welche würdet ihr umsetzen?
 

Kommentare:

  1. Ich finde, da sind tolle Sachen dabei. Auf Alkohol habe ich letztes Jahr verzichtet. Und das mit dem shoppen und Facebook bietet sich wirklich für dieses Jahr an :)

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  2. Deine FREUNDE sollen nicht wissen, wie es dir geht? Das ist... schade!

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    1. Nur einige meiner engsten wissen Bescheid, aber dem Rest ist das Sch**** egal, wie es einem geht, da sie alle Ich-Bezogen sind.

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  3. Hm... ist der Rest dann wirklich "Freund"? Bekannten könnte ich persönlich z. B. so eine Haltung eher nachsehen als meinen Freunden. Aber hey - so unterschiedlich sind die Betrachtungen, gelle? ;-) Anyway... ein schönes Wochenende! :-)

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